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Ich möchte mich ehrenamtlich engagieren – wo kann ich helfen?


(@comehome-association-com)
Mitglied Admin
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 55
Themenstarter  

Viele Menschen spüren nach einiger Zeit in Deutschland den Wunsch, nicht nur Hilfe zu bekommen, sondern auch mitzuhelfen – und genau das wird überall gebraucht, vor Ort wie auch im ComeHome Network.


1. Warum dein Engagement so wertvoll ist

Organisationen wie Caritas, DRK, UNO-Flüchtlingshilfe und viele lokale Initiativen berichten, dass die Unterstützung für Geflüchtete nur funktioniert, weil so viele Ehrenamtliche mit anpacken – Deutsche und Ukrainer*innen gemeinsam. Jeder Einsatz zählt: eine Stunde pro Woche, ein Fahrdienst, Hilfe beim Übersetzen, ein Treffen mit einer Familie, Online-Unterstützung oder Mitarbeit in Projekten.

Ehrenamt heißt nicht „Perfektion“, sondern: Mit deinem Herzen und dem, was du kannst, für andere da sein.


2. Wo kannst du konkret helfen?

Vor Ort in deiner Stadt/Region

Typische Einsatzorte sind:

  • Unterkünfte & Beratungsstellen (DRK, Caritas, Diakonie, AWO, Malteser): Begrüßung, Übersetzung, Begleitung zu Ämtern, Kinderbetreuung, Freizeitangebote.
  • Begegnungscafés & Sprachcafés: Deutsch üben, zuhören, Informationen teilen – oft speziell für Ukrainer*innen.
  • Ehrenamtsnetzwerke wie das von der UNO-Flüchtlingshilfe geförderte Projekt, das ein Netzwerk aus einheimischen und ukrainischsprachigen Ehrenamtlichen für Geflüchtete aufbaut.

Anlaufstellen, um Einsätze zu finden:

  • Freiwilligenagenturen / Ehrenamtsbörsen deiner Stadt
  • Webseiten großer Hilfsorganisationen („Mitmachen“ / „Ehrenamt“)
  • Lokale Ukraine-Hilfeseiten der Kommunen.

Im ComeHome Network

Das ComeHome Network versteht sich als Plattform, auf der Hilfsprojekte gebündelt und unterstützt werden – von Nothilfe bis zu langfristigem Schutz für Kinder. Du kannst dich u. a. einbringen, indem du:

  • im Forum Erfahrungen teilst, Fragen beantwortest und anderen Ukrainerinnen und Unterstützerinnen Orientierung gibst;
  • bei der Verbreitung von Projekten hilfst (z. B. Helpline-App, Hotline für Kinder, Unterstützungsangebote für Familien) – online, in deinen Netzwerken, in deiner Stadt;
  • dich für Patenschaften, Übersetzungshilfe, Öffentlichkeitsarbeit oder Fundraising in Absprache mit dem ComeHome-Team engagierst.

Hier treffen sich Menschen, die Hilfe suchen, mit Menschen, die etwas geben wollen – du kannst aktiv dazu beitragen, dass diese Verbindung entsteht.


3. Wie findest du „deinen“ Platz im Ehrenamt?

Organisationen empfehlen, drei Fragen zu klären:

  1. Wie viel Zeit habe ich wirklich? (z. B. 2 Stunden pro Woche, ein Wochenende im Monat, projektbezogen)
  2. Was kann und mache ich gerne? (mit Kindern sein, organisieren, fahren, online arbeiten, übersetzen, zuhören, schreiben, Netzwerken)
  3. Wo fühle ich mich wohl? (Kirchengemeinde, Verein, politische Initiative, Kinderprojekt, Online-Community wie ComeHome)

Dann kannst du:

  • eine Freiwilligenagentur oder eine Organisation (z. B. DRK, Caritas, UNO-Flüchtlingshilfe-Projekt, ComeHome Network) anschreiben,
  • kurz sagen, wer du bist, welche Sprachen du sprichst und was du dir vorstellen kannst,
  • um ein unverbindliches Gespräch bitten, um den passenden Einsatz zu finden.


4. Wofür ist dieser Thread gedacht?

Hier im Forum kannst du:

  • erzählen, wo und wie du dich ehrenamtlich engagierst oder engagieren möchtest (ComeHome, lokale Projekte, Kirchengemeinden, Vereine),
  • Tipps geben, wie du deinen Platz gefunden hast – und was dir geholfen hat, den ersten Schritt zu machen,
  • Links zu Projekten teilen, wo aktuell Ehrenamtliche gesucht werden (lokal und online).

Bitte nenne keine privaten Kontaktdaten einzelner Personen; offizielle Projekt‑ oder Vereinsseiten reichen.


Ermutigung

Viele Projekte berichten, dass gerade Menschen mit eigener Ukraine-Erfahrung besonders wertvoll im Ehrenamt sind – weil sie verstehen, wie es sich anfühlt, anzukommen. Ob du dich über ComeHome Network, eine lokale Initiative oder eine große Organisation engagierst: Dein Einsatz kann für jemanden der Unterschied zwischen „allein“ und „gesehen“ sein.



   
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